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23:21 Heimsieg gegen Vöcklabruck
Das letzte Heimspiel dieser Saison der Herren-Kampfmannschaft gegen Vöcklabruck stand unter keinen guten Vorzeichen. Aufgrund der Ausfälle von Gerald Kastler und Elmar Sulzbacher mussten junge Spieler diesmal Verantwortung übernehmen.
Am Anfang waren Sie dieser Aufgabe nicht gewachsen. Ganze zwei Tore erzielte das Team in den ersten 20 Minuten. Davon eines aus einem Siebenmeter und eines durch einen Überraschungswurf von Tormann Julian Woda! Doch zum Glück konnte der Abstand gering gehalten werden, da mehr durch Unvermögen des Gegners als durch eine solide Abwehrleistung im selben Zeitraum nur fünf Tore kassiert wurden.
Gegen Ende der ersten Hälfte nahm das Spiel etwas an Fahrt auf, doch immer wieder scheiterten die Eferdinger am Tormann der Vöcklabrucker. So stand es zur Pause 8:12. Aufgrund des Pausenstandes konnte man noch auf eine Aufholjagd in der 2. Halbzeit hoffen, doch nach der Leistung in der ersten Halbzeit konnte das niemand erwarten.
Die ersten Minuten in der 2. Halbzeit lief das Spiel ähnlich weiter. Doch dann weckte der Schiedsrichter mit zwei roten Karten für die Eferdinger Betreuer Ugis Vikstrems und Christian Eisenreich wegen angeblichen Meckerns die Spieler auf. Ausgerechnet Tormann Julian Woda schaffte mit seinem zweiten Tor Mitte der zweiten Halbzeit den Ausgleich zum 16:16.Von da an kämpfte die Mannschaft - angefeuert von den treuen Fans - beherzt, scheiterte aber immer wieder an der eigenen Chancenauswertung. Gegen Ende des Spiels hielt es das anfangs enttäuschte Publikum aber nicht mehr auf den Sitzen. 3 Minuten vor Schluss ging Eferding erstmals in Führung, konnte diese dann auf drei Tore ausbauen und siegte am Ende mit 23:21.
Als Grund für den Erfolg kann die hervorragende kämpferische Leistung in der 2. Halbzeit erwähnt werden, in der sich die Spieler als Mannschaft präsentierten und sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung diszipliniert arbeiteten. Trotzdem sind einige Einzelleistungen hervorzuheben. Michael Sautner zeigte eine starke Abwehrleistung und verwandelte sechs von sieben Siebenmeterwürfen. Moritz Obermühlner wühlte mit seinen schnellen Haken die gegnerische Verteidigung auf und holte einige wichtige Siebenmeter heraus. Dominik Falkensteiner machte einige schöne Treffer vom Flügel. Am Ende muss Tormann Julian Woda erwähnt werden, der eine gewohnt gute Tormannleistung zeigte und vor allem mit zwei erzielten Toren den Gegner (leider) phasenweise mehr verunsichern konnte als der Angriff.
Jetzt hoffen alle, dass im letzten Saisonspiel auswärts gegen Urfahr 2 noch einmal alle Kräfte mobilisiert werden können. Mit einem Sieg könnte eine durchwachsene Saison einen versöhnlichen Ausklang nehmen.
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